Grünkohlwanderung

Wie im zuvorigen Jahr gibt es auch 2018 wieder die von der Schützengesellschaft und Männerchor organisierte Grünkohlwanderung rund um Dardesheim. Guten Appetit.
Treffpunkt: Rathaus.

Neujahrsempfang „Landgasthaus Zum Adler“

19:00 Uhr
Auch in diesem Jahr findet unser traditioneller Neujahrsempfang wieder statt, als besonderen Gast begrüßen die Veranstalter des Windparks Dardesheim und des Förderverins Stadt Dardesheim den Ministerpräsidenten unsers Bundeslandes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff sowie weitere geladene Gäste.


Wie in jedem Jahr heißen wir alle Mitbürger im Landgasthaus Zum Adler herzlich Willkommen.

Mehrere Veranstaltungen am 16-Dezember

15:30 Uhr
Der Männerchor „Liedertafel“ singt zur Rentner Weihnachtsfeier im Ratskeller.

17:00 Uhr
Turmblasen auf dem Kirchplatzfest mit anschließenden gemütlichen Beisammensein mit Bewirtung

18:30 Uhr
Weihnachtsfeier des Männerchors im Rathaussaal

Unsere Stadt

Dardesheim „Stadt der erneuerbaren Energien“

Dardesheim liegt im fruchtbaren Hügelland des nördlichen Harzvorlandes am Südhang des Ortsberges des westlichen Ausläufers des Huy.

Geschichtliches
1194 wurde Dardesheim erstmalig im Ilsenburger Urkundenbuch unter dem Namen „Dardessen“ erwähnt. Das älteste Wappen der Stadt stammt aus dem Jahre 1688, es zeigt den Adler der Dompröpste, der Grundherren über Dardesheim bis 1808.

Kirche Sankt Stephanus
Der Mittelpunkt der Stadt bildet die Kirche Sankt Stephanus. Sie war eine der ersten Kirchen, die mit der Gründung des Bistums Halberstadt aus einem alten sächsischem Heidentum auf dem „Butterberg“ („Wodansberg“) entstanden ist. Bereits im Jahre 1128 wurde eine zweite Kirche geweiht. Die heutige neue aus Kalkstein im neoromanischem Stil erbaute Kirche wurde am 16.3.1862 eingeweiht.
Rittergut und Amtspark

Stadtbild prägend sind weiterhin auch die Gebäude des ehemaligen dompropsteilichen Amtes seit 1564, des späteren Rittergutes. Geschichtlich wird es erstmalig 1319 genannt. Durch den häufigen Wechsel der Besitzer wurden viele Veränderungen durch Um-, Anbau oder Abriss vorgenommen. Ein Ausdruck hierfür sind u. a. die zahlreichen Wappensteine am Gutsgebäude. Nach 1945 wurden an der Ostseite die dort vorhanden Ställe und Speicher abgerissen um ein Kulturhaus – das heutige Rathaus – zu errichten.

Dardesheim war bis zum 11. September 2003 eine selbstständige Stadt im Landkreis Halberstadt.
Auf Druck der Landespolitik kam es mit den umliegenden Gemeinden Deersheim, Hessen, Osterode am Fallstein, Rohrsheim, Veltheim und Zilly und Dardesheim zur Gründung der Gemeinde Aue-Fallstein.
Trotz dem Wiederstand der Ortschaften musste auf massiven Druck der Landespolitik am 1. Januar 2010 eine erneute Gebietsreform vollzogen werden. 2010 fusionierte die Gemeinde Aue-Fallstein mit den übrigen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Osterwieck-Fallstein zur neuen Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck. Alle bisherigen Ortschaften wurden jetzt zu Ortsteilen der Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck. Dieser Umstand führte auch zum Verlust des Stadtrechts von Dardesheim und Osterwieck.
Erfreulicherweise bestand nach einigen Änderungen in der Kommunalgesetzgebung im Jahr 2014 die Möglichkeit für Ortschaften die auf Grund der letzten Gebietsreform Ihr Stadtrecht verloren hatten dieses auf Antrag wieder zurück zu bekommen. Umgehend wurde durch den Ortschaftsrat der Antrag an die Kommunalaufsicht gestellt, ab dem 19.11.2014 darf Dardesheim sich wieder offiziell Stadt Dardesheim nennen.

„Dardesheim Stadt der erneuerbaren Energien“
Dardesheim ist ein Standort, an welchem insbesondere durch Windenergie aus dem Windpark Druiberg ein Vielfaches der Energie erzeugt wird, die der Ortsteil selbst verbraucht. Die Nutzung der Windkraft erfolgt seit 1994. Seit 2008 befindet sich eine Ökostromtankstelle im Ort.[3] Im Mai 2015 wurde Dardesheim als „Energie-Kommune“ ausgezeichnet.
Erneuerbare Energie das ist nicht nur Windenergie, den meisten bekannt ist noch die Photovoltaik und die Wasserkraft. Allerdings gibt es durchaus noch einiges mehr an Möglichkeiten um mit den vorhandenen und bereits genutzten Energien effizienter und verantwortlicher umzugehen. Viele Veranstaltungen in unserer Stadt hatten diese Problematik bereits zum Thema.
Der Verein Harz regenerativ sieht es z.B. als Hauptaufgabe an, unsere Bürger und weitere interessierte umweltbewusste Menschen zu informieren und zu beraten.
Unter der Überschrift „Dardesheim Stadt der erneuerbaren Energien“ sieht sich Dardesheim als Informationsstelle für alle an erneuerbaren Energien interessierten Menschen.

Stadtorchester Dardesheim
Großgeschrieben wird in Dardesheim die Musik. Das Stadtorchester konnte seit 1992 wiederholt nationale Meistertitel in der Blasmusik gewinnen.

Windpark Dardesheim
Nördlich von Dardesheim auf dem Druiberg befindet sich der Windpark Dardesheim. Mit dem Bau des Windpark wurde 2003 begonnen. Der Ausbau erfolgte kontinuierlich. Auch heute wird noch an der Erweiterung des Windparks gearbeitet. Aktuell werden hier 42 Ablagen betrieben die das mehrfache der in Dardesheim benötigten Energiemenge erzeugen.

Freiwillige Feuerwehr
Unsere 1895 gegründete FFW blickt wie auch einige andere Vereine im Ort auf eine lange Tradition zurück. Immer wieder beweisen die Kammeraden der FFW Dardesheim Ihre Zuverlässigkeit im Einsatz für unsere Bevölkerung. Trotz der durchaus problematischen Personalsituation, wie auch in vielen anderen FFW schaffen es unsere Kammerden der FFW immer wieder in vorgesehener Einsatzstärke auszurücken.

Vereine
Auch wenn Dardesheim nur eine kleine Stadt mit ca. 750 Einwohnern ist, so gibt es trotzdem ein reges Vereinsleben im Ort. Neben den größeren oder bekannten Vereinen gibt es noch einige kleinere Vereine und Gruppen in denen sich Bürger angagieren.

Gewerbe im Ort
Den Windpark Dardesheim können wir als den größten Gewerbebetrieb im Ort bezeichnen. Außer den erneuerbaren Energien gibt es aber noch weitere Gewerbebetriebe große und kleine in unserer Stadt. Zusätzlich zum Handwerk und Einzelhandel haben wir eine Allgemeinmedizinerin, eine Zahnärztin und eine Physiotherapie im Ort.

Verkehr
In der jüngeren Vergangenheit war Dardesheim auch in das Schienennetz der Deutschen Reichsbahn eingebunden. Dardesheim lag an der Bahnstrecke Heudeber–Mattierzoll. Diese Kleinbahnstrecke war ehemals eine eigenständige Aktiengesellschaft. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde wie viele andere Vermögenswerte auch diese Kleinbahnstrecke dem neuen Volksvermögen, in diesem Fall der Deutschen Reichsbahn zugeordnet.
Dardesheim liegt im Schnittpunkt zweier Bundesstraßen, der in Nord-Süd Richtung verlaufenden B244 und der in Ost-West Richtung verlaufenden B79.
Durch den Landesbus 203 bestehen Busverbindungen nach Halberstadt und Vienenburg, der von den Harzer Verkehrsbetriebe betrieben wird.